Salzhaff
Das Salzhaff mit seiner naturbelassenen Küstenlandschaft ist ein inneres Seegewässer der Wismar-Bucht (westliche Ostsee) in Mecklenburg-Vorpommern. Umsäumt von Steilküsten, Dünen und Salzwiesen erstreckt sich das Haff von der westlich gelegenen Halbinsel Boiensdorfer Werder bis hin zum Ostseebad Rerik.
Das Salzhaff gehört zur westlichen Ostsee und entstand vor etwa 7000 Jahren im Zusammenhang mit der Litorina-Transgression. Diese Überflutung ließ den Meeresspiegel langsam ansteigen und füllte die Senken und Täler.
Nur die höheren Erhebungen blieben als Halbinsel (Wustrow, Boiensdorfer Werder) sichtbar. Die Entwicklung der Küsten des Salzhaffs war damit aber nicht abgeschlossen. Vorrangig der Wind verändert die Küsten durch Sturmhochwasser oder durch Windwatten ständig. So wurde in den achtziger Jahren Kieler Ort von der Halbinsel Wustrow abgetrennt und ist nun eine Insel.
Auch der Küstenbereich des Boiensdorfer Werders unterliegt einer ständigen Veränderung die vor allem durch Abbau = Küstenverlust gekennzeichnet ist.
Nicht die großen architektonischen Wunder sind in der Region zu bestaunen, sondern gut erhaltene ländliche Bauten und eine einzigartige Naturlandschaft. Die gesamte Wismarbucht ist Europäisches Vogelschutzgebiet. Viele einzelne Küstenabschnitte sind Naturschutzgebiet, besonders die seltenen Salzwiesen.
In dieser Umgebung wurden auch viele Künstler seßhaft. Gutshäuser fanden neue Eigentümer, die sich um eine sorgsame Restaurierung kümmern. Und die Ur-Mecklenburger erhalten ihre Gehöfte, Scheunen und Häuser als Augenweide für jeden Besucher der Region.
Informationen vom Fremdenverkehrsverein (FVV) "Salzhaff" e.V.. Weitere Informationen unter www.salzhaff-ostsee-ferien.de 
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